SPIE SAG Gruppe
Sprache
Die richtige Verbindung.
Was Sie auch planen.  

SPIE SAG – Ihr zuverlässiger Partner
für Projekte jeder Größenordnung.  

Neu- und Umbauten in Frimmersdorf

Neu- und Umbauten in Frimmersdorf

Kleines Zeitfenster für großes Arbeitsvolumen

In nur sechs Monaten führte SPIE SAG in Frimmersdorf umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen zur Sicherung der Versorgung des öffentlichen Netzes und des Braunkohletagebaus Garzweiler aus.


Die RWE Power AG betreibt im Rheinischen Braunkohlerevier mehrere Tagebaue und Kohlekraftwerke. Mit Inbetriebnahme der beiden neuen Blöcke BoA2 und BoA3
im Kraftwerk Neurath verpflichtete sich die RWE Power AG im Gegenzug zum entsprechenden Rückbau von Kapazitäten im Kraftwerk Frimmersdorf.

Aus diesem Grund gingen am Standort Frimmersdorf bis Ende 2012 acht Blöcke mit einer Leistung von je 150 Megawatt vom Netz. Um jedoch weiterhin die Versorgungssicherheit des öffentlichen Netzes sowie des Braunkohletagebaus Garzweiler zu gewährleisten, wurden erhebliche Neu- und
Umbaumaßnahmen im Umfeld des Kraftwerks sowie der Umspannanlage Frimmersdorf notwendig.

Sechs Monate bis Fertigstellung

SPIE SAG Leitungsbauer am Standort Montabaur wurden mit diesem umfangreichen Projekt beauftragt. Bis zum Fertigstellungstermin blieb ein halbes Jahr Zeit.

Den Auftakt der Arbeiten bildete die Demontage einer 110-kV-Leitung auf einer Länge von 700 Metern sowie von fünf Masten einschließlich Fundament. An gleicher Stelle erfolgte anschließend der Neubau einer 1,2 Kilometer langen 110-kV-Leitung mit vier Stromkreisen als Zweierbündel. Die Gründung der sechs neuen Masten mit einer Höhe von je 70 Metern erfolgte auf Großbohrpfählen, teilweise im Gebiet des Tagebaus sowie auf dem Kraftwerksgelände. 

Gleichzeitig erfolgte die Gründung von drei 380-kV-Masten mit einer Gesamttonnage von 270 Tonnen, die teilweise in bereits vorhandene Stromkreise eingebunden, teilweise aber auch mit neuen 380-kV-Stromkreisen im Viererbündel bestückt wurden.

Drei weitere 380-kV-Masten wurden am Punkt Allrath montiert, um die im Vorfeld neu errichtete Umspannanlage Welschenberg an das 380-kV Netz anzubinden. Im Umfeld des Kraftwerks Frimmersdorf hat SPIE SAG zudem sechs 110-kV-Masten und drei 380-kV-Masten mit je 90 Tonnen Gewicht demontiert und an verschiedenen
Maststandorten noch Stahlsanierungsarbeiten im Umfang von 49 Tonnen durchgeführt.

Termingerechte Übergabe

Zu Spitzenzeiten waren über 100 Monteure auf der Baustelle tätig. Trotz zum Schluss widriger Wetterumstände konnte SPIE SAG sämtliche Arbeiten sach- und termingerecht ausführen und dem Kunden übergeben.

Quicklinks